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Zemlinsky, Alexander von Komponist Portrait Bild
Alexander Zemlinsky (1871 - 1942)
Alexander Zemlinsky war ein österreichischer Komponist und Dirigent, der am 14. Oktober 1871 in Wien geboren wurde. Er entstammte einer musikalischen Familie und erhielt früh eine umfassende musikalische Ausbildung. Zunächst studierte er am Wiener Konservatorium Klavier und Theorie, später Komposition bei Johann Nepomuk Fuchs.
Zemlinsky zeigte sich als vielseitiger Komponist, der sowohl in der Kammermusik als auch in großen symphonischen Werken und Opern seine Kreativität entfaltete. Besonders bekannt wurde er für seine Lieder, die oft von zeitgenössischen Dichtern vertont wurden und zu seinen wichtigsten Beiträgen zur Musikliteratur zählen.
Zu Beginn seiner Karriere arbeitete Zemlinsky als Kapellmeister in verschiedenen Städten, darunter in Prag und am Deutschen Landestheater in Prag. Später wurde er Kapellmeister an der Wiener Hofoper, wo er mit Gustav Mahler zusammenarbeitete und sich mit zeitgenössischer Musik auseinandersetzte.
Als Lehrer hatte Zemlinsky einen bedeutenden Einfluss auf viele junge Komponisten, darunter Arnold Schönberg, mit dem er eine enge Freundschaft und Arbeitsbeziehung pflegte. Schönberg war einer seiner Schüler und Zemlinsky beeinflusste ihn in seiner frühen Komponistenlaufbahn maßgeblich.
Im Laufe seines Lebens komponierte Zemlinsky eine Vielzahl von Werken in verschiedenen Stilen, darunter Opern wie "Der Traumgörge" (1905) und "Eine florentinische Tragödie" (1917), sowie seine berühmte Sinfonische Dichtung "Die Seejungfrau" (1902). Seine Musik wurde von der Spätromantik geprägt und zeigt Einflüsse von Richard Wagner und Gustav Mahler.
Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus und der damit einhergehenden Bedrohung durch das Nazi-Regime verließ Zemlinsky 1933 Österreich und emigrierte in die USA, wo er in New York und später in Kalifornien lebte. In den letzten Jahren seines Lebens geriet er etwas in Vergessenheit.

Alexander Zemlinsky verstarb am 15. März 1942 in Larchmont, New York. Obwohl er zu Lebzeiten nicht immer die Anerkennung erhielt, die er verdient hätte, wird er heute als bedeutender Komponist der österreichischen Musikgeschichte betrachtet. Sein Beitrag zur Musikliteratur, insbesondere seine Lieder und Kammermusik, wird weiterhin von Musikern und Musikliebhabern geschätzt und seine Bedeutung als Lehrer und Förderer junger Komponisten bleibt unbestritten.
    Hauptwerke:
    Opern: 'Kleider machen Leute' 1910, 'Der Zwerg' 1921, 'Der Kreidekreis' 1933, 3 Symphonien, Kammermusikwerke...
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