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Startseite Heiller, Anton | | |  © Foto: Österreichischer Kunstsenat - kunstsenat.at | Anton Heiller (1923 - 1979) Anton Heiller war ein österreichischer Komponist, Organist und Pianist des 20. Jahrhunderts. Er wurde am 15. September 1923 in Wien, Österreich, geboren und verstarb am 25. März 1979 in seiner Heimatstadt.
Heiller zeigte früh musikalisches Talent und studierte am Konservatorium in Wien, wo er Klavier, Orgel und Komposition studierte. Er entwickelte sich zu einem herausragenden Organisten und Pianisten und erwarb einen Ruf als virtuoser Interpret.
Heiller trat als Solist auf internationalen Bühnen auf und machte sich insbesondere als Interpreten von Werken des Barock und der klassischen Ära einen Namen. Er war bekannt für seine außergewöhnliche technische Fertigkeit und sein tiefes Verständnis für die Musik.
Als Komponist schuf Heiller eine Vielzahl von Werken für Orgel, Klavier und andere Instrumente. Seine Kompositionen zeigen eine enge Verbindung zur traditionellen europäischen Musik, während sie gleichzeitig moderne Elemente und harmonische Experimente integrieren.
Heillers Orgelwerke sind besonders bemerkenswert und umfassen solche Stücke wie "Sechs Orgelchoräle", "Toccata, Adagio und Fuge" und "Partita sopra Ein feste Burg ist unser Gott". Diese Werke zeichnen sich durch eine kraftvolle und virtuose Schreibweise aus und sind oft von barocken Formen und Strukturen inspiriert.
Heiller war auch als Musikpädagoge tätig und unterrichtete an verschiedenen Musikinstitutionen, darunter die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er setzte sich für die Verbreitung und Pflege der Orgelmusik ein und beeinflusste zahlreiche junge Musiker und Organisten. | Hauptwerke: Toccata für zwei Klaviere (1946), geistliche a-capella-Kompositionen, Motetten, Messen, ein Requiem, Klavier- und Orchesterwerke...
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