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 | Luigi Boccherini (1743 - 1805)
war italienischer Komponist und Cellist und wurde am 19. Februar 1743 in Lucca geboren und starb am 28. Mai 1805 in Madrid.
Boccherini wurde bereits mit 14 Jahren Cellist am Hoftheater in Wien. 1761 kehrte er nach Lucca zurück, wo er erster Cellist der Kapelle der Republik von Lucca wurde.
Ab 1765 gab er zusammen mit dem Geiger F. Manfredi Konzerte in Norditalien; 1767 gingen sie nach Paris, wo Boccherinis erste Werke publiziert wurden. 1770 ernannte man Boccherini zum Kammerkomponisten des spanischen Infanten Don Luis, später wurde er Kapellmeister der Herzogin von Benavente.
Ab 1785 bezog er eine 'Pension' vom König Karl III. und 1787 ernannte ihn König Friedrich Wilhelm II. zum Kammerkomponisten und setzte ihm eine Pension aus. So schrieb Boccherini, obwohl er in Madrid blieb, für etwa 10 Jahre vor allem Musik für den preußischen König. Beim Tod des Herrschers wurde seine Pension widerrufen, und er mußte seine letzten Lebensjahre mit der durch die Inflation entwerteten Pension des Königs von Spanien leben.
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Hauptwerke: 125 Streichquintette (mit 2 Celli), 91 Streichquartette, 54 Streichtrios, 20 Sinfonien, mehrere Violoncellokonzerte und -sonaten...
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