Gulda,
Friedrich (1930 - 2000)
wurde am 16. Mai 1930
in Wien geboren und starb am 27. Jänner 2000 in Weißenbach am Attersee
(Oberösterreich). Gulda gewann als 16-Jähriger beim Genfer Internationalen
Musikwettbewerb seinen ersten Klavierpreis. Im Alter von 20 Jahren feierte er sein Debüt
in der berühmten New Yorker Carnegie Hall. Immer wieder stellte er die Regeln und
Strukturen des gängigen Musikbetriebs in Frage. 1969 gab er mit einer Schmährede den ihm
verliehenen Beethovenring zurück; ein anderes Mal trat er nackt im Fernsehen auf...
Im März 1999 sorgte Gulda mit einer von ihm selbst lancierten Todesnachricht erneut für
Aufregung. Nachdem er in einem anonymen Fax sein Ableben durch Schlaganfall vermeldet
hatte und anschließend unauffindbar war, trat er wenige Tage später in Salzburg bei
einer «Resurrection-Party» (Auferstehungs-Party) auf und meinte "Ätsch, zu früh
gefreut".
Werke:
Konzert für Violoncello und Blasorchester, Concerto For Ursula, Werke für Klavier Bass
und Schlagzeug (Neuer Wiener Walzer)... |